1946

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Ereignisse des Jahres 1946

  • Zum ersten Mal wird ein Schriftstück in der bis dahin nur mündlich gebrauchten Masematte verfasst.
  • 8. Februar bis 10. Februar : Viele Teile der Stadt werden von einem Hochwasser überschwemmt. Die ohnehin in der Innenstadt eingeengte Aa ist an vielen Stellen durch Trümmer und lose Erdmassen blockiert und tritt über ihre Ufer.
  • im Februar: Durch Spenden aus den USA, aus Schweden und der Schweiz wird die Einrichtung einer regelmäßigen Schulspeisung an Münsters Schulen ermöglicht. Täglich werden für acht- bis sechzehnjährige Schüler bis zu 12.000 Mahlzeiten zubereitet, für die allerdings zum Teil bezahlt werden muss.
  • 24. Juli : Der Oberpräsident von Westfalen Rudolf Amelunxen wird von der britischen Militärregierung zum ersten Ministerpräsidenten des neu geschaffenen Landes Nordrhein-Westfalen ernannt.
  • 23. August : Das Land Nordrhein-Westfalen wird gegründet. In ihm geht die Provinz Westfalen auf und Münster verliert seinen Status als "Provinzial-Hauptstadt".
  • 20. Oktober : Die Provinzialregierung für Westfalen in Münster beendet ihre Arbeit (seit Oktober 1945), nachdem das Land Nordrhein-Westfalen am 23. August gegründet worden war.

Geboren

  • 23. Februar (in Eslohe, Sauerland) : Georg Milbradt, Wirtschaftswissenschaftler und Politiker (CDU), Hochschullehrer der WWU, 1983 bis 1990 Kämmerer der Stadt Münster, 2001 bis 2008 Ministerpräsident des Freistaats Sachsen
  • 26. April (in Groß Sankt Florian, Steiermark) : Brigitte Young, Politikwissenschaftlerin, Hochschullehrerin der WWU
  • 26. Mai (in Aschaffenburg) : Jürgen Werbick, katholischer Theologe, Hochschullehrer der WWU

Gestorben

  • 24. März (in Berlin) : Carl Schuhmann, in Münster geborener Turner, Ringer, Gewichtheber und Leichtathlet, erster deutscher Olympiasieger 1896 (* 1869)
  • 2. April (in Montreux, Kanton Vaud, Schweiz) : Friedrich Muckermann, Jesuit, Publizist, katholischer Widerstandskämpfer gegen den Nationalsozialismus (* 1883)