Geisbergweg

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Der Geisbergweg ist ein Fußweg vom Domplatz zur Rothenburg und ist 1954 entstanden.

An der Westseite des Weges steht ein barocker Ziegelbau mit Werksteingewänden: Es handelt sich um die ehemalige Remise der Dompropstei, errichtet 1724 vom Domherrn Anton Heinrich von Velen d.Ä. Der Name des Bauherrn und die Jahreszahl finden sich auf bzw. unter dem Wappen über dem Eingang. 1859 und nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Bau im Innern erheblich verändert.
Quelle: Denkmal-Hinweistafel

An der Stelle des heutigen Hauptpostamtes, an dem der Geisbergweg zum Domplatz hin entlangführt, stand die alte Dompropstei.

Es gibt in Münster insgesamt 15 Straßen, die nach Historikern und Heimatforschern benannt sind. Es sind die Straßen: Adolf-Risse-Weg, Adolf-Wentrup-Weg, Bahlmannstraße, Eugen-Müller-Straße, Geisbergweg, Kerßenbrockstraße, Nieberdingstraße, Niesertstraße, Philippistraße, Schulteweg, Tegederstraße, Tibusstraße, Westhoffstraße, Zumbuschstraße.

Name

Er ist benannt nach Prof. Dr. Max Geisberg, *09.10.1875 Münster, †05.06.1943 Münster, einem ehemaligen Direktor des Landesmuseums Münster und Verfasser des sechsbändigen Werkes "Bau- und Kunstdenkmäler Westfalens" über die alte Stadt Münster.

Noch heute zählen die sechs gewichtigen Bände Geisbergs, die Bau- und Kunstdenkmäler der Stadt Münster zu den Standardwerken der Stadtgeschichte. Es ist als großes Glück anzusehen, dass alle diese Bände, die die Forschung eines ganzen Lebens dokumentieren, noch vor den Zerstörungen des Zweiten Weltkrieges vollendet werden konnten. Vor allem der Baugeschichte der Stadt gehörte Geisbergs besonderes Augenmerk. 1911 wurde der Kunsthistoriker zum Direktor des Landesmuseums für Kunst- und Kulturgeschichte berufen. Er behielt diese Stelle, mit einer sechsjährigen Unterbrechung in der NS-Zeit, bis zu seinem Lebensende inne. Die Zerstörungen seines Museums durch Fliegerbomben fiel nicht mehr in die Lebenszeit des Forschers.

Postleitzahlen

48143

Weblinks