DITIB-Zentralmoschee Münster: Unterschied zwischen den Versionen

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Seit [[1985]] existiert eine türkisch-muslimische Gemeinde in Münster, seit [[1986]] nutzt sie die Räumlichkeiten am Bremer Platz. Mittlerweile wurde der Saal im Keller, in dem gebetet wurde, zu klein. Da beschlossen die türkische Gemeinde und die DITIB einen Umbau. Auch Saban Özbudak, Attaché für religiöse Angelegenheiten beim [[Türkisches Konsulat|türkischen Generalkonsulat]] in Münster, setzte sich für den Bau ein.
  
 
Den Umbau leitete der Münsteraner Architekt [[Akif Kahveci]], der Entwurf stammt von Ünal Alpaslan aus Ahlen, welcher zunächst auch das Projekt betreute. Der schon vorhandene einstöckige Flachdachbau wurde um 2 Stockwerke erhöht und mit Kuppel und Minarett versehen. Der Umbau kostete etwa 500.000 €, ein großer Teil davon waren Spenden.
 
Den Umbau leitete der Münsteraner Architekt [[Akif Kahveci]], der Entwurf stammt von Ünal Alpaslan aus Ahlen, welcher zunächst auch das Projekt betreute. Der schon vorhandene einstöckige Flachdachbau wurde um 2 Stockwerke erhöht und mit Kuppel und Minarett versehen. Der Umbau kostete etwa 500.000 €, ein großer Teil davon waren Spenden.
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'''''Einzelnachweise'''''
 
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* [1] : türkisch ''Merkez'' = Zentrale, ''Cami'' (C sprich dsch wie in Dschungel) = Moschee
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* [1] : DİTİB → [[wikipedia:de:Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion|Wikipedia: ''DİTİB'']]; türkisch ''Merkez'' = Zentrale, → [[wikipedia:de:Merkez|Wikipedia: ''Merkez'']];  ''Cami'' (C sprich dsch wie in Dschungel) = Moschee
* [2] : [[wikipedia:de:Kütahya|de.wikipedia.org: Kütahya]]. Der Ort im Westen Anatoliens ist bekannt wegen der dort produzierten farbenprächtigen Fliesen.
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* [2] : [[wikipedia:de:Kütahya|Wikipedia: ''Kütahya'']]. Der Ort im Westen Anatoliens ist bekannt wegen der dort produzierten farbenprächtigen Fliesen.
  
 
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Aktuelle Version vom 5. Februar 2013, 11:35 Uhr

Die DITIB-Zentralmoschee Münster, türkisch: DİTİB Münster Merkez Camii[Anm. 1] ist die Hauptmoschee der türkischen Muslime in Münster und steht am Bremer Platz. Der Bau erhielt 2009 seine heutige Gestalt mit Kuppel und Turm.

Träger der Einrichtung ist die Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion e. V. Münster. Die DİTİB-Gemeinde in Münster zählt etwa 200 Mitglieder.

Baugestalt

Allgemein

Der viergeschossige Bau mit silbrig glänzender Kuppel und einem Turmaufbau in Form eines türkischen Minaretts ist außen beige gestrichen, die Mitte des Betsaales ist durch eine Verblendung mit Sandsteinplatten hervorgehoben. Das Minarett, von dem kein Gebetsruf erklingt, ist etwa 15 Meter hoch. Der Bau enthält noch Tagungs- und Schulungsräume.

Gebetssaal

Der mit einer Kuppel gekrönte Gebetssaal für etwa 300 Gläubige erstreckt sich über die beiden oberen Stockwerke und ist auch über einen Aufzug zugänglich. Eine Empore nimmt die Frauen auf.

Den altweiß gestrichenen Saal, besonders Kanzel, Lehrstuhl (Kursi) und Mihrab (= Gebetsnische), schmücken und gliedern bunte, überwiegend blau verzierte Fayence-Fliesen mit floralen Motiven und Kalligraphien aus dem türkischen Kütahya[Anm. 2]. Die Kuppel ist an Basis und Scheitel kunstvoll verziert, der Scheitel weist eine Kalligraphie auf.

Baugeschichte

Seit 1985 existiert eine türkisch-muslimische Gemeinde in Münster, seit 1986 nutzt sie die Räumlichkeiten am Bremer Platz. Mittlerweile wurde der Saal im Keller, in dem gebetet wurde, zu klein. Da beschlossen die türkische Gemeinde und die DITIB einen Umbau. Auch Saban Özbudak, Attaché für religiöse Angelegenheiten beim türkischen Generalkonsulat in Münster, setzte sich für den Bau ein.

Den Umbau leitete der Münsteraner Architekt Akif Kahveci, der Entwurf stammt von Ünal Alpaslan aus Ahlen, welcher zunächst auch das Projekt betreute. Der schon vorhandene einstöckige Flachdachbau wurde um 2 Stockwerke erhöht und mit Kuppel und Minarett versehen. Der Umbau kostete etwa 500.000 €, ein großer Teil davon waren Spenden.

Am 8. Februar 2009 wurde symbolisch der Grundstein gelegt, der Außenbau war im September weitgehend fertig. Das erste Freitagsgebet im Neubau fand am 27. Dezember 2009 statt. Schließlich wurde die Merkez-Moschee nach Beendigung der letzten Arbeiten am 30. Mai 2010 feierlich eröffnet. Zahlreiche Gäste waren anwesend, so der Oberbürgermeister Markus Lewe, der Vorsitzende der DITIB Münster, Mustafa Dayıoğlu, der türkische Generalkonsul Gürsel Evren, Vertreter der beiden großen Kirchen, Spyros Marinos und andere Personen aus den Bereichen Politik und Religion sowie zahlreiche Besucher.

Weblinks

Quelle

Photostrecken

Einzelnachweise