Aaseitenweg

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Der Aaseitenweg, manchmal auch Aa-Seitenweg, begleitet als Fußweg und stadtökölogischer Lehrpfad den kanalisierten Lauf der Aa durch das Gebiet der Münsteraner Altstadt.

Inhaltsverzeichnis

Verlauf

Der Fließrichtung der Aa folgend beginnt er am südwestlichen Rand der Altstadt, am Nordostufer des Aasees. Er begleitet zunächst den Lauf der Aa und läuft dann kurz zurück als Teil der Promenade.

Es müssen immer wieder – gleichsam als Kontrastprogramm – Straßen überquert werden. Der Weg setzt sich an der Ostseite von Am Stadtgraben südlich des Parkhauses fort. Dort steht auch der Gedenkstein, der an die Verschönerung des Aaseitenweges als "Geschenk an die Stadt" zum 1200jährigen Stadtjubiläum erinnert.

Nun führt er, Wasser und Grün begleiten ihn, mit vielen überraschenden Aus- und Durchblicken durch die eigentliche Altstadt. Auf der Höhe Spiegelturm / Überwasserkirche steht am Ufer die Madonna an der Aa, eine mehrfach restaurierte und überarbeitete Votivstatue aus dem frühen 18. Jahrhundert.

Zwischen Spiekerhof und Bergstraße trug der Weg bis 2012 den Namen Humborgweg. Der Aaseitenweg endet im Nordosten der Altstadt an der Neubrücken-Promenade am Zwinger.

Über den gesamten Weg sind Informationstafeln über Aspekte der Stadtökologie verteilt.

Geschichte

In den 50er Jahren wurde der Pfad für die Pflege der kanalisierten Aa angelegt. Als der Bischof von Münster auf Wunsch der Stadt den Weg durch den bischöflichen Garten der Öffentlichkeit zugänglich machte, konnte der nun durchgängige Weg ab 1956 als Fußweg genutzt werden.

Anlässlich des 1200jährigen Stadtjubiläums 1993 stellte das Land Nordrhein-Westfalen finanzielle Mittel zur Sanierung des Weges bereit, die Arbeiten begannen im Herbst 1994 und dauerten zwei Jahre. Unter anderem wurde der Weg gepflastert, die Bepflanzung zum Aaufer hin aufgelockert und ein sogenanntes Kleimanngitter zum Absturzschutz angebracht.

Quelle

Der Oberstadtdirektor der Stadt Münster (Hrsg.), Dirk Dreier, Gunnar Pick, Hartmut Tauchnitz, Aaseitenweg Druck: Landwirtschaftsverlag Münster, Münster, Mai 1996, bietet ausführliche Informationen auch zu den einzelnen Stationen des Weges.

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