Michaelisplatz

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Der nur etwa 50 m lange Michaelisplatz verbindet den Domplatz an seiner südwestlichen "Ecke" mit dem Prinzipalmarkt auf der Höhe des Rathauses.

Inhaltsverzeichnis

Name und Geschichte

Er bildete einen Zugang zur karolingischen und mittelalterlichen Domburg. Der war duch ein Tor befestigt, in dessen oberen Teil seit dem frühen 12. Jahrhundert eine Kapelle des Erzengels Michael existierte. Das Tor wurde 1778 abgerissen. (S. die Hinweistafeln am Anfang und am Ende des Platzes.) Der Michaelisplatz war der Platz vor dem Tor.

Sehr schön ist das Tor mit der Kapelle auf der 2009 aufgefundenen Ansicht des Domplatzes aus dem frühen 17. Jh zu erkennen.[Anm. 1] Bernhard Peppinghege (1893 – 1966) malte die Örtlichkeit als „Michaelistor“ mit Blick auf das Rathaus.[Anm. 2]

Besonderheiten

Man sagt, die durch den Michaelisplatz führende Blickachse von der Bischöflichen Kurie (Domplatz) zum Rathaus sei beabsichtigt.

Zum Domplatz hin erweitert der Michaelisplatz sich ein wenig. Auf der Nordseite, beim Bankhaus Lampe (Domplatz 41) sieht man den Michaelisbrunnen (1962) vom Bielefelder Bildhauer Wilhelm Heiner. Davor, direkt am Wege, befindet sich ein Altstadtmodell für Blinde, gestiftet von den münsterischen Rotary-Clubs.

An einer Hauswand beim Brunnen sieht man ein kleines, weißes Schild mit Datum und Uhrzeit: "Datum" des Berliner Künstlers Mark Formanek. Seit 1992 wird ein Schild mit einem zukünftigen Datum plus Uhrzeit angebracht, das zum angegebenen Zeitpunkt gegen eines mit einer neuen Zeitangabe ausgetauscht wird.[Anm. 3]

An an einer Hauswand an der Südecke zum Prinzipalmarkt befindet sich ein Blindenmodell des Rathauses mit dem Relief der Fassade, Erläuterung in Blindenschrift.

Postleitzahlen

48143

Einzelnachweise