Josef Voß

Aus MünsterWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche

Josef Voß (* 9. März 1937 in Benteler (Kreis Gütersloh); † 16. Dezember 2009 in Münster) war Weihbischof im Bistum Münster.

Leben

Nach dem Studium in Rom empfing Josef Voß am 10. Oktober 1964 dort die Priesterweihe durch Julius Döpfner. Nach einem Promotionsstudium wurde er in Katholischer Theologie zum Doctor Theologiae promoviert. Von 1968 bis 1970 war er Kaplan in der Pfarre St. Marien in Steinfurt. 1970 wurde er Direktor am Collegium Borromaeum in Münster und drei Jahre später Domvikar am St.-Paulus-Dom. 1973 wurde er zunächst Geistlicher Direktor, ab 1974 Vorsitzender des Caritasverbandes für das Bistum Münster. Im Jahr 1979 ernannte ihn Papst Johannes Paul II. zum päpstlichen Ehrenkaplan. Von 1981 bis 2001 war Josef Voß Vorsitzender des Katholischen Krankenhausverbandes Deutschland.

Papst Johannes Paul II. ernannte ihn 1988 zum Titularbischof von Thisiduo und bestellte ihn zum Weihbischof in Münster sowie zum Regionalbischof für die Region Coesfeld/Recklinghausen. Die Bischofsweihe spendete ihm der Bischof von Münster Reinhard Lettmann; Mitkonsekratoren waren Marijan Oblak, Erzbischof von Zadar, und Hermann Josef Spital, Bischof von Trier. Sein Wahlspruch lautete „Gott ist die Liebe“. Seit 1990 war Weihbischof Voß "Residierender Domkapitular" Dom in Münster.

Von 1995 bis zu seinem Tod leitete er das Referate Ausländerseelsorge in der Hauptabteilung Seelsorge im Bischöflichen Generalvikariat in Münster. In der Deutschen Bischofskonferenz war er von 1992 bis 1996 Vorsitzender der Kommission XIII (Caritas). Seit 1997 stand er der Kommission XIV (Migration) vor. 2008 wurde er für seine Verdienste um das Kulturgut Volksfest und das Schaustellergewerbe in Nordrhein-Westfalen mit dem Goldenen Karussellpferd geehrt.

Weihbischof Dr. Josef Voß starb am 16. Dezember 2009 in der Raphaelsklinik in Münster an den Folgen eines langen Krebsleidens[1].

Weblinks

Einzelnachweise

Dieser Artikel basiert auf dem Artikel Josef Voß aus der freien Enzyklopädie Wikipedia. Der Wikipediaartikel steht unter der GNU-Lizenz für freie Dokumentation. In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.