Stadt Münster

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Wappen der Stadt Münster

Die kreisfreie Stadt Münster (westfälisch Mönster, niederländisch: Munster, friesisch: Múnster, altsächsisch Mimigernaford, lateinisch Monasterium) in Westfalen ist Sitz des gleichnamigen Regierungsbezirks im Bundesland Nordrhein-Westfalen. Von 1815 bis 1946 war Münster Hauptstadt der preußischen Provinz Westfalen. Die Stadt an der Münsterschen Aa liegt zwischen Dortmund und Osnabrück im Zentrum des Münsterlandes und ist als zwanzigstgrößte Stadt Deutschlands eines der Oberzentren des Landes Nordrhein-Westfalen.

Seit 1915 hat Münster offiziell den Status einer Großstadt. 2014 überstieg ihre Einwohnerzahl erstmals die Marke von 300.000 Personen; am 31. Dezember 2015 waren 310.039 Einwohner in Münster gemeldet. Mit 55.000 Studierenden gehört Münster zu den zehn größten Universitätsstädten Deutschlands.[1]

Die Stadt gilt als Dienstleistungs- und Verwaltungsstandort und ist Sitz mehrerer Hochschulen. Wichtige Gerichte und Verwaltungseinrichtungen für das Land Nordrhein-Westfalen sind in Münster ansässig, darunter der Verfassungsgerichtshof und das Oberverwaltungsgericht. Die ehemalige westfälische Provinzialhauptstadt ist Sitz des Landschaftsverbandes Westfalen-Lippe.

Münster ist Sitz eines katholischen Bischofs. Im Jahre 799 gründete Papst Leo III. bei seinem Treffen mit Karl dem Großen das Bistum Münster sowie die Diözesen Osnabrück, Minden und Paderborn. 805 wurde der heilige Ludgerus im Kölner Dom zum ersten Bischof von Münster geweiht. Seit 2009 ist Felix Genn der Bischof.

Bekannt ist Münster als Fahrradstadt sowie für seine nach dem Zweiten Weltkrieg zu Teilen rekonstruierte historische Altstadt.

Inhaltsverzeichnis

Siehe auch

Filme

  • Bilderbuch Deutschland: Münster. Dokumentationen, jeweils 45 Minuten. Ein Portrait des WDR von Elisabeth Monet und Uwe Pohlig, Erstsendung: 4. Oktober 1998; nochmals aktualisierte Fassung von Martina Müller, Produktion: WDR, Erstsendung: 12. November 2006.
  • Münster zwischen den Kriegen – Filmaufnahmen von den 1920er Jahren bis zur Zerstörung. Dokumentation des LWL-Medienzentrums für Westfalen, Deutschland 2006, ca. 45 Minuten.
  • Münster 1968 – Vom Krieg der Väter zum Protest der Söhne. Drei Filme, drei Perspektiven. Dokumentation des LWL-Medienzentrums für Westfalen, Deutschland 2011, ca. 110 Minuten.

Weblinks

Einzelnachweise


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