Münsterscher Geschichtskalender: Mai: Unterschied zwischen den Versionen

Aus MünsterWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(neu angelegt)
 
Zeile 2: Zeile 2:
  
 
'''[[1. Mai]]'''
 
'''[[1. Mai]]'''
* [[1754]] in Voltlage (Kreis Osnabrück)geboren : [[Bernhard Heinrich Overberg]], katholischer Theologe und Pädagoge, Begründer der Normalschule in Münster
+
 
 +
* [[1754]] in Voltlage (Kreis Osnabrück) geboren : [[Bernhard Heinrich Overberg]], katholischer Theologe und Pädagoge, Begründer der Normalschule in Münster
 +
 
 
* [[1889]] : Als erste "Bade- und Waschanstalt" Münsters wird das "Stadtbad am Zoo" eröffnet.  
 
* [[1889]] : Als erste "Bade- und Waschanstalt" Münsters wird das "Stadtbad am Zoo" eröffnet.  
 +
 
* [[1987]] : Papst Johannes Paul II. besucht Münster und spricht die in Auschwitz ermordete Ordensfrau [[Edith Stein]] selig.
 
* [[1987]] : Papst Johannes Paul II. besucht Münster und spricht die in Auschwitz ermordete Ordensfrau [[Edith Stein]] selig.
 +
 +
'''[[2. Mai]]'''
 +
 +
*[[1821]] : Die baufällig gewordene alte Aegidii-Pfarrkirche stürzt ein. An ihrer Stelle steht heute der [[Aegidiimarkt]].
 +
 +
*[[1933]] : Im Deutschen Reich werden gut drei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten die freien Gewerkschaften zerschlagen. In Münster besetzt und plündert die Sturmabteilung (SA) das Gewerkschaftshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) an der Ecke [[Dammstraße]]/[[Friedrich-Ebert-Straße]].
 +
 +
*[[1974]] : Der [[Allwetterzoo]] an der [[Sentruper Straße]] wird eröffnet. Am ersten Tag kommen rund 50 000 Besucher.
 +
 +
'''[[3. Mai]]'''
 +
 +
*[[1715]] : Partielle Sonnenfinsternis. Wegen der möglichen Gefahren durch „Himmelsthau“ ordnet Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich die Verschiebung von Prozessionen an und lässt von den Kanzeln vor der Sonnenfinsternis warnen, damit die Menschen sich so wenig wie möglich draußen aufhalten.
 +
 +
*[[1967]] : Der [[Aaseemarkt]] in der [[Aaseestadt]] wird eröffnet.
 +
 +
'''[[4. Mai]]'''
 +
 +
*[[1807]] in Iserlohn geboren : [[Friedrich Hundt]], Pionier der Fotografie in Münster und Westfalen
 +
 +
*[[2000]] : Auf dem [[Leonardo-Campus]] wird das Richtfest für den Neubau der [[Kunstakademie]] gefeiert.
 +
 +
'''[[5. Mai]]'''
 +
 +
* [[2004]] in Selm gestorben : [[Werner Sanß]], aus Münster gebürtiger evangelischer Theologe und Friedensaktivist
 +
 +
'''[[6. Mai]]'''
 +
 +
*[[1933]] : Im Rahmen der sog. "Aktion wider den undeutschen Geist" wird auf dem [[Domplatz]] ein "Schandpfahl" errichtet, an den die Umschläge von Büchern, die am [[10. Mai]] [[Bücherverbrennung 1933|verbrannt]] werden sollten, genagelt werden. An seiner Stelle wird am 6. Mai [[2009]] eine Gedenktafel im Boden enthüllt.

Version vom 19. April 2013, 16:49 Uhr

Münsterscher Geschichtskalender: Mai

1. Mai

  • 1754 in Voltlage (Kreis Osnabrück) geboren : Bernhard Heinrich Overberg, katholischer Theologe und Pädagoge, Begründer der Normalschule in Münster
  • 1889 : Als erste "Bade- und Waschanstalt" Münsters wird das "Stadtbad am Zoo" eröffnet.
  • 1987 : Papst Johannes Paul II. besucht Münster und spricht die in Auschwitz ermordete Ordensfrau Edith Stein selig.

2. Mai

  • 1821 : Die baufällig gewordene alte Aegidii-Pfarrkirche stürzt ein. An ihrer Stelle steht heute der Aegidiimarkt.
  • 1933 : Im Deutschen Reich werden gut drei Monate nach der Machtübernahme der Nationalsozialisten die freien Gewerkschaften zerschlagen. In Münster besetzt und plündert die Sturmabteilung (SA) das Gewerkschaftshaus des Allgemeinen Deutschen Gewerkschaftsbundes (ADGB) an der Ecke Dammstraße/Friedrich-Ebert-Straße.

3. Mai

  • 1715 : Partielle Sonnenfinsternis. Wegen der möglichen Gefahren durch „Himmelsthau“ ordnet Fürstbischof Franz Arnold von Wolff-Metternich die Verschiebung von Prozessionen an und lässt von den Kanzeln vor der Sonnenfinsternis warnen, damit die Menschen sich so wenig wie möglich draußen aufhalten.

4. Mai

5. Mai

  • 2004 in Selm gestorben : Werner Sanß, aus Münster gebürtiger evangelischer Theologe und Friedensaktivist

6. Mai

  • 1933 : Im Rahmen der sog. "Aktion wider den undeutschen Geist" wird auf dem Domplatz ein "Schandpfahl" errichtet, an den die Umschläge von Büchern, die am 10. Mai verbrannt werden sollten, genagelt werden. An seiner Stelle wird am 6. Mai 2009 eine Gedenktafel im Boden enthüllt.