Joachim Stiller: Unterschied zwischen den Versionen

Aus MünsterWiki
Wechseln zu: Navigation, Suche
(Schriften (eine Auswahl))
(Schriften (eine Auswahl))
Zeile 80: Zeile 80:
 
* Wirtschaftliches Gleichgewicht, IS-LM-Modell, Neue Taylor-Regel, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-1718-4  
 
* Wirtschaftliches Gleichgewicht, IS-LM-Modell, Neue Taylor-Regel, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-1718-4  
 
* Zur Philosophie des Sozialen, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-1764-1
 
* Zur Philosophie des Sozialen, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-1764-1
 +
* Neue soziale Dreigliederung, eBook, Neobooks, 2019, ISBN 978-3-7485-9032-3
 
* Soziale Fünfgliederung, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-0982-0
 
* Soziale Fünfgliederung, eBook, Neobooks, 2018, ISBN 978-3-7427-0982-0
  

Version vom 14. April 2019, 10:35 Uhr

Joachim Stiller in seiner Wohnung (2014)

Joachim Stiller (* 24. JuliWP 1968WP in BeckumWP) ist ein deutscher KünstlerWP, PhilosophWP und SchriftstellerWP. Außerdem ist er ein kritischer AnthroposophWP und NeomanichäerWP.

Inhaltsverzeichnis

Leben und Wirken

Stiller versteht sich als KünstlerWP, PhilosophWP und SchriftstellerWP, aber auch als anthroposophischWP orientierter Sozial-WP , Wirtschafts-WP und NaturwissenschaftlerWP. Er ist reiner Autodidakt. Er hat FeldstudienWP zu fast allen Bereichen der systematischen und historischen PhilosophieWP betrieben. Stiller publiziert in erster Linie im InternetWP. So hat er seine sämtlichen Arbeiten und Schriften auf seiner HomepageWP veröffentlicht.

Während des Abiturs kam Stiller in Berührung mit dem MarxismusWP, durch den er nachhaltig geprägt wurde. Er wurde mit nur 18 Jahren der jüngste OV-Vorsitzende der Sozialistischen Jugend Deutschlands - Die FalkenWP. Nach dem Abitur wollte Stiller eigentlich Malerei studieren. Er begeisterte sich für Joseph Beuys, sah in Berlin die große Beuys-Rhetrospektive 1988 und geriet so an Wilhelm SchmundtWP und die AnthroposophieWP. Nach der WendeWP und dem Zusammenbruch der SowjetunionWP, eine ZäsurWP, die praktisch alle revolutionärenWP Träume zunichte machte, wandelte sich Stiller von einem Marxisten zu einem Anthropsophen. Aus dem KommunistenWP war ein DreigliedererWP geworden, aus dem MaterialistenWP ein AnthroposophWP und aus aus dem AtheistenWP ein tief religiöser ChristWP und EsoterikerWP. Zu einem Kunststudium kam es hingegen nicht, nicht zuletzt, weil eine schwere psychische Erkrankung (Schizophrene PsychoseWP) dies verhinderte. Auch ein angefangenes Studium der SoziologieWP, PhilosophieWP und GeschichteWP musste Stiller abbrechen. Lange Krankenhausaufenthalte schlossen sich an. Während seiner medizinsichen und beruflichen RehaWP in LippstadtWP griff er den Faden der Kunst wieder auf. Nun war klar, er würde nur noch Objekt und Zeichnungen machen, und zwar im Stile von Joseph Beuys. Stiller las alles, was er von Steiner in die Finger kriegen konnte, bewahrte sich aber immer auch einen kritischen Geist Steiner und der Anthroposophie gegenüber. Während seiner UmschulungWP zum IndustriekaufammWP in HammWP nahm er Kontakt zum Internationalen Kulturzentrum in AchbergWP auf, die ihn auch sofort nach Achberg einluden. Um die Jahrtausendwende war Stiller dann regelmäßiger Tagungsteilnehmer im Internationalen Kulturzentrum. Stiller hat bei Wilfried HeidtWP über zwei Konstitutionsprobleme gearbeitet, das des sozialen OrganismusWP und das der Allgemeinen Anthroposophischen Gesellschaft der Weihnachtstagung (AAG)WP, ein damals viel diskutiertes Thema. Er hat auch die Entwicklung miterlebt, die zum Medianum-Bauimpuls geführt hat. Allerdings distanziert er sich heute ausdrücklich von diesem Projekt, das er für nicht zielführend hält.

Stiller ließ sich 2003 wegen seiner psychischen Erkrankung berenten und verwirklicht sich seitdem selbst. Er wurde zunächst KünstlerWP, dann LiteratWP, dann PhilosophWP, dann DichterWP und schließlich AphoristikerWP. Ein Ausflug in die ProsaschriftstellereiWP brachte hingegen nicht so viel ein und wurde von ihm wieder aufgegeben, obwohl es an Ideen nicht gemangelt hätte. Am Ende wurde er aber ein moderner Enzyklopädist, der für inzwichen vier Wikis arbeitet.

Stiller wohnt seit 2000 in Münster. Er führt dort das Leben eines EremitenWP, der sich nach der AchbergerWP Enttäuschung weitestgehend aus dem gesellschafltichen Leben zurückgezogen hat.

Werke

Das Gesamtwerk von Joachim Stiller gliedert sich in sieben Bereiche:

Das aphoristische Werk

Das aphoristische Werk umfasst weit über 16 000 Aphorismen (ab 1998).

Das lyrische Werk

Das lyrische Werk umfasst über 1000 Gedichte (1998-2012).

Das erzählerische Werk

Das erzählerische Werk umfast zwei Erzählbände (Dachwitz - Kriminalerzählungen 2004 und Mythen, Sagen, Legenden, Märchen 2007-2013), zwei Kinderbücher (Paul sucht die Zeit 2004 und Paul hat ein Geheimnis 2004) und eine experimentelle Autobiographie (bis 2016).

Das sozialwissenschaftliche Werk

Stiller hat ein eigenständiges Modell sozialen Viergliederung (bis 2015) und eines der sozialen Fünfgliederung (bis 2017) entwickelt und einige weitere Beiträge zur Soziologie und zur "Dynamischen Wirtschaftstheorie" geliefert. Außerdem hat er eine "Neue klassische Theorie" (2017) entwickelt.

Das philosophische Werk

Stiller hat praktisch zu allen wichtigen Themen der Philosophie gearbeitet. Sein bisheriges Hauptwerke, das nur im Internet veröffentlicht ist, ist der „Grundriss der Philosophie“.

Das naturwissenschaftliche Werk

Stiller hat eine Neubegründung der Relativitätstheorie (2008-16) ausgearbeitet, aber auch über die Kosmologie im Allgemeinen (2009-17) und die Dunkle Materie im Besonderen (2012-2016) geforscht und gearbeitet. Er entwickelte das "Kosmologische Trilemma" (2012-2016) als neues kosmologisches Frageparadigma im Zusammenhang mit der Modellierung des Weltalls.

Das künstlerische Werk

Stiller hat vor allem Objekte (ca. 200) und Zeichnungen (ca. 300) geschaffen. Dabei hat er sich vor allem an Joseph Beuys orientiert, von dem er als von „seinen großen Lehrer“ spricht. Stiller versteht sich als Beuys-Schüler in der zweiten Generation.

Einzelausstellungen

Schriften (eine Auswahl)

Weblinks