1. Oktober: Unterschied zwischen den Versionen

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*[[1802]] : Die Frist, die der kommandierende General der preußischen Truppen in Münster [[Gebhard Leberecht von Blücher]] in einem "Pardon" vom [[18. August]] gesetzt hat, mit dem allen desertierten Soldaten des ehemaligen [[Fürstbistum]]s, die sich bis  wieder bei ihren Regimentern melden, Straffreiheit zugesichert wird, läuft ab.  Im kommenden Frühjahr wird die fürstbischöfliche Armee aufgelöst. Die Hälfte der Soldaten, etwa 950 Mann, werden in die preußische Armee übernommen.
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*[[1895]] : In Münster bricht der "[[Bierkrieg]]" aus : eine Verordnung des [[Oberbürgermeister]]s [[Karl Windthorst]], die die abendliche "Polizeistunde" bereits auf 23 Uhr festsetzt, tritt in Kraft. Als die Polizei diese Sperrstunde durchsetzen will, kommt es zu Tumulten, die bis zum [[9. Oktober]] andauern.
 
*[[1895]] : In Münster bricht der "[[Bierkrieg]]" aus : eine Verordnung des [[Oberbürgermeister]]s [[Karl Windthorst]], die die abendliche "Polizeistunde" bereits auf 23 Uhr festsetzt, tritt in Kraft. Als die Polizei diese Sperrstunde durchsetzen will, kommt es zu Tumulten, die bis zum [[9. Oktober]] andauern.
  

Version vom 23. Juni 2012, 16:45 Uhr

Ereignisse

  • 1802 : Die Frist, die der kommandierende General der preußischen Truppen in Münster Gebhard Leberecht von Blücher in einem "Pardon" vom 18. August gesetzt hat, mit dem allen desertierten Soldaten des ehemaligen Fürstbistums, die sich bis wieder bei ihren Regimentern melden, Straffreiheit zugesichert wird, läuft ab. Im kommenden Frühjahr wird die fürstbischöfliche Armee aufgelöst. Die Hälfte der Soldaten, etwa 950 Mann, werden in die preußische Armee übernommen.
  • 1895 : In Münster bricht der "Bierkrieg" aus : eine Verordnung des Oberbürgermeisters Karl Windthorst, die die abendliche "Polizeistunde" bereits auf 23 Uhr festsetzt, tritt in Kraft. Als die Polizei diese Sperrstunde durchsetzen will, kommt es zu Tumulten, die bis zum 9. Oktober andauern.
  • 1952 : Das Mutterhaus der Clemensschwestern ("Barmherzige Schwestern von der allerseligsten Jungfrau und schmerzhaften Mutter Maria") übernimmt die Verwaltung des Clemenshospitals in der Altstadt an der Loerstraße, das später in einen Neubau am Düesbergweg verlegt wird.
  • 1956 : Durch einen Gebietsveränderungsvertrag mit dem Amt Sankt Mauritz vergrößert sich die Fläche der Stadt Münster um 675 ha auf 7.382 ha.