Hansesteine

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Die Hansesteine sind ein in die Pflasterung der Salzstraße eingelassenes Denkmal, das anlässlich der "13. Hansetage der Neuzeit" an die Zugehörigkeit Münsters zum mittelalterlichen Städtebund der Hanse und an die Feiern zum eintausendzweihundertjährigen Stadtjubiläum im Jahr 1993 erinnern soll.

Vierzig Steine aus ehemaligen Hansestädten wurden jeweils einzeln in einen Bronzering gefasst. Dieser Bronzering nennt den Namen der Stadt, aus dem der darin gefasste Stein stammt, zeigt das Wappen dieser Stadt und das Wort Münster. Jeder Hansestein ist von einem Quadrat eingerahmt, das durch hellere Pflastersteine markiert wird. Innerhalb dieses Quadrats sind die Pflastersteine in konzentrischen Kreisen oder Ringen um den zentralen Hansestein herum gelegt worden. Die Hansesteine sind in unregelmäßigen Abständen über die gesamte Salzstraße zwischen Prinzipalmarkt und der Kreuzung mit der Winkelstraße und der Klosterstraße verteilt. Auch zur Zentralachse der Straße sind sie in unregelmäßigen Abständen seitlich versetzt.

An den Enden der Straße am Prinzipalmarkt beim Lambertibrunnen und an der Kreuzung zur Winkelstraße / Klosterstraße beim Stadtmuseum informiert je eine ins Pflaster eingelassene Bronzetafel den Passanten mit folgendem Text:

Anlässlich der 13. Hansetage der Neuzeit in Münster und des Stadtjubiläums "1200 Jahre" setzten zahlreiche Hansestädte hier auf der Salzstraße in Bronze gefasste Pflastersteine.

Die Bronzeringe tragen Namen und Wappen der Städte, aus denen die Steine stammen - ein Zeugnis ihrer Verbundenheit mit Münster, dem Vorort der Westfälischen Hanse.

Reihenfolge der Hansesteine

Prinzipalmarkt / Lambertikirchplatz

Heinrich-Brüning-Straße / Karstadt / Julius-Voos-Gasse

Ringoldsgasse / Erbdrostenhof / Alter Steinweg

Klosterstraße / Winkelstraße