6. Juni

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Ereignisse

  • 1537 : Der Rat der Stadt Lübeck erlässt gegen den nach dem Fall des täuferischen Münster untergetauchten Prädikanten Bernhard Rothmann einen Steckbrief, in dem er so beschrieben wird: "Von Gestalt ein untersetzter stämmiger Mann, weiß unter den Augen, blass, hat braunes, glattes, kurzes Haar, trägt meistens ein schlichtes Barett." Ob und wo Rothmann zu diesem Zeitpunkt lebt, bleibt vollkommen im Dunkeln.
  • 1935 : Siebzehn Mitglieder der antifaschistischen Widerstandsgruppe "Roter Arbeiter" stehen als Angeklagte bis zum 7. Juni vor dem Oberlandesgericht Hamm. Die Mitglieder der Gruppe haben seit Ostern 1933 in Münster die Untergrundzeitung Roter Arbeiter hergestellt und in einer Auflage von zuletzt 1000 Exemplaren verbreitet.
  • 1945 : 28 Mitglieder der Kolpingsfamilie halten ihre erste Mitgliederversammlung nach dem Krieg ab.
  • 1979 : Während des Wahlkampfes zum Europaparlament spricht der CDU-Vorsitzende Helmut Kohl auf dem Domplatz vor rund 2000 Zuhörern.
  • 1984 : Die Bezirksregierung stoppt im Auftrag der nordrhein-westfälischen Landesregierung alle Planungen für die Ansiedlung eines Industriegebiets in den Rieselfeldern.
  • 1998 : Der tschechische Präsident Václav Havel und die baskische Friedensorganisation Gesto por la paz werden mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. Für den erkrankten Havel nimmt seine Frau Dagmar Havlová den Preis im Rathaus von Münster entgegen.
  • 2005 : Demetrius Augustinus Gallitzin, der "Apostel der Alleghanys", wird von der vatikanischen Kongregation für die Selig- und Heiligsprechungsprozesse zum "Diener Gottes" (servus dei) ernannt. Diese Bezeichnung ist der erste Schritte auf dem Wege zu einer möglichen Heiligsprechung durch den Papst.

Geboren

Gestorben

  • 1940 (in Münster) : Otto Hoffmann, Sprachwissenschaftler, Indogermanist, Hochschullehrer der WWU und deutsch-nationaler Politiker (* 1865)