27. Juli

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Ereignisse

  • 1535 : Der Erbmann Christian Kerckerinck, einer von fünf gefangenen Führern der Täufer, wird in der Greinkuhle bei Dülmen vor das Gogericht gestellt. Er war kurz zuvor auf dem Weg nach Haus Dülmen, wo er mit den übrigen Täuferführern Jan van Leyden, Bernhard Knipperdolling und Bernhard Krechting dem Landtag vorgeführt werden sollte, in der Bauernschaft Weddern von Bewaffneten entführt worden. Kerckerincks Tochter hatte im belagerten Münster den ältesten Sohn des Bischofs, Christoph von Waldeck, geheiratet. Franz von Waldeck wollte mit der Entführung Kerckerincks wohl verhindern, dass der Schwiegervater seines Sohns in Ketten den zum Landtag versammelten Domherren und Adeligen des Fürstbistums vorgeführt wurde. Das Gogericht verurteilt Kerckerinck zum Tode. Er wird in einem Wäldchen bei Kloster Weddern hingerichtet.

Geboren

  • 1955 (in Münster) : Uwe Wolff, Kulturwissenschaftler und Theologe

Gestorben

  • 1965 (in Paradis, zu Bergen, Norwegen) : Leopold von Ubisch, deutsch-norwegischer Zoologe, Hochschullehrer der WWU, NS-Verfolgter (* 1886)