21. November

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Ereignisse

  • 1813 : Drei Tage nach der preußischen Besitzergreifung bestellt Staatskanzler Karl August von Hardenberg den ehemaligen Kammerpräsidenten Ludwig Freiherr von Vincke zum Zivilgouverneur. Das Gouvernement mit Münster als Hauptstadt soll die an Preußen gefallenen Territorien zwischen Rhein und Weser verwalten. An die Seite von Vinckes tritt als Militärgouverneur der Generalmajor Levin Karl von Heister.
  • 1983 : Anlässlich der am 21. und 22. November angesetzten Debatte und Abstimmung im Bundestag über die Stationierung von atomaren Mittelstreckenraketen protestiert die Friedensbewegung ab 12 Uhr vor dem Stadthaus I. Zu der Kundgebung hat der DGB aufgerufen. Am frühen Abend bildet sich eine aus mehreren tausend Teilnehmern bestehende Menschenkette rund um die Innenstadt, um gleichfalls gegen die Raketenpolitik und den sogenannten NATO-Doppelbeschluss zu demonstrieren.
  • 2000 : NRW-Gesundheitsministerin Birgit Fischer stellt ein Konzept für neue Plätze in der psychiatrischen Forensik vor. Da auch im Alexianer Krankenhaus in Amelsbüren neue Plätze geschaffen werden sollen, kommt es in der Folge zu Bürgerprotesten.
  • 2002 : Auf dem Zentralfriedhof wird ein von dem Wiener "phantastischen Realisten" Ernst Fuchs geschaffenes Denkmal enthüllt, das an den hier beerdigten Musiker Louis Hardin, bekannt als Moondog, erinnern soll.

Geboren

  • 1885 (in Posen, heute Poznań) : Kurt Witte, Klassischer Philologe, Hochschullehrer der WWU († 1950)
  • 1952 (in Münster) : Corny Littmann, Unternehmer, Entertainer, Theaterbesitzer (Schmidt Theater in Hamburg-St. Pauli) und ehemaliger Vereinspräsident des FC St. Pauli

Gestorben