1998

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Ereignisse des Jahres 1998

    • Münster steht das ganze Jahr hindurch im Zeichen des dreihundertundfünfzigsten Jahrestags der Unterzeichnung des Westfälischen Friedens.


  • 30. Januar : Das Königreich der Niederlande feiert in Utrecht offiziell den Abschluss des "Friedens von Münster" und damit den 350. Jahrestag der vollen Unabhängigkeit. Die Stadt Münster wird bei dem Festakt von Bürgermeisterin Marie-Theres Kastner vertreten.
  • 1. Februar : Im Stadtmuseum wird die Ausstellung Dreißigjähriger Krieg, Münster und der Westfälische Friede eröffnet.
  • 5. März : mobilé, das Beratungs- und Verkaufszentrum für den öffentlichen Nahverkehr in Münster und im Münsterland, wird eingerichtet.
  • 11. März : Bei archäologischen Grabungen im Bereich des Parkplatzes Stubengasse werden rund sechzig männliche Skelette entdeckt, so dass die Wissenschaftler hier einen bisher unbekannten Friedhof vermuten.
  • 2. Mai : Auf dem Prinzipalmarkt führt das Theater Titanick die Stadtinszenierung Pax auf, ein Theaterspektakel, das anlässlich des 350. Jahrestags des Westfälischen Friedens entstanden ist und noch in Osnabrück und anderen Städten gezeigt wird.
  • 8. Mai : Der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Johannes Rau eröffnet das neuntägige Westfälische Musikfest, das anlässlich der 350-Jahr-Feier des Westfälischen Friedens in Münster stattfindet.
  • 15. Mai : Prinz Willem Alexander der Niederlande ist am 350. Jahrestag der Beschwörung des Spanisch-Niederländischen Friedens Ehrengast im Rathaus.
  • 26. Mai : Im Transplantationszentrum des Universitätsklinikums werden einer vierundsechzigjährigen Patientin erstmals Leber und Niere gemeinsam transplantiert.
  • 1. Juni : Der vom Rat eingeführte Münster-Pass wird wirksam. Er bietet für die ca. 14.000 Anspruchsberechtigten, d. h. Personen, die auf laufende Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem geltenden Bundessozialhilfegesetz (BSHG) oder auf Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz (AsylbLG] angewiesen sind, Vergünstigungen im ÖPNV und bei Besuchen städtischer Einrichtungen (Bäder, Volkshochschule u. a.).
  • 6. Juni : Der tschechische Präsident Václav Havel und die baskische Friedensorganisation Gesto por la paz werden mit dem Westfälischen Friedenspreis ausgezeichnet. Für den erkrankten Havel nimmt seine Frau Dagmar Havlová den Preis im Rathaus von Münster entgegen.
  • 7. Juni : Ehrengast des "Friedenswochenendes" in Münster ist der Dalai Lama. Er tritt an der Seite des Ministerpräsidenten der burmesischen Exilregierung, Sein Win, auf und besucht auch ein Konzert, das die schottische Rockgruppe Simple Minds im Hiltruper Freibad gibt. Im "Friedenspark" auf der Loddenheide pflanzt er eine Rosskastanie.
  • 19. Juni : Der Prinzipalmarkt erhält vor dem Rathaus einen Kanaldeckel mit dem Symbol des "Friedensjahres 1998". Insgesamt werden einundzwanzig solcher Kanaldeckel an "touristisch interessanten Stellen" ins Pflaster eingelassen.
  • 19. Juni : Das Lettische Gymnasium in Kinderhaus wird geschlossen. Im Herbst nimmt dort die Deutsch-Lettische Stiftung für Kultur, Bildung und Information (Sitz: Riga) ihre Arbeit auf.
  • 20. August : In der ehemaligen Überwasserschule wird die Wanderausstellung Vernichtungskrieg. Verbrechen der Wehrmacht 1941–1944 eröffnet. Sie hat in den folgenden Wochen etwa 27.000 Besucher.
  • 12. Oktober : Eine Windhose, die innerhalb von drei Minuten durch Roxel tost, richtet erheblichen Schaden an.
  • 24. Oktober : Zur Eröffnung der Europarats-Ausstellung 1648 - Krieg und Frieden in Europa im Westfälischen Landesmuseum für Kunst und Kulturgeschichte erscheinen Staatsoberhäupter aus zwanzig europäischen Staaten, unter ihnen Königin Beatrix der Niederlande, König Juan Carlos I. von Spanien, König Carl XVI. Gustaf von Schweden und König Albert von Belgien.

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